2017

  • Anfang des Jahres beginnt der Einbau der neuen Woehl-Orgel im Flügelsaal.
  • Während des Osterkurses dreht ein Filmteam um die ehemalige Kursteilnehmerin Samira Wischerhoff ein Filmporträt, welches einen ausführlichen und eindrucksvollen Einblick in den Unterrichtsbetrieb bei einem C-Kurs gibt, ergänzt durch Interviews mit Teilnehmenden und Lehrkräften. Der Film findet sich auf Youtube unter https://youtu.be/kfBRdhyKgMM.
  • Im Juni wird die Voigt-Orgel im Ostturm grundlegend saniert.
  • Im Oktober geht die neue Homepage der KMF als Teil der neuen, gemeinsamen Präsentation der landeskirchlichen Kirchenmusik online. Außerdem wird die neue, gemeinsam mit der EKHN erarbeitete C-Prüfungsordnung vom Kollegium der Landeskirche beschlossen und tritt in Kraft.
  • Die Woehl-Orgel im Flügelsaal wird fertiggestellt und steht ab dem Januarkurs 2018 als Unterrichts- und Übinstrument zur Verfügung.

 

2016

  • Die Walcker-Orgel in der Huttenkapelle wird im Februar technisch grundlegend überholt und ausgereinigt.
  • Im März/April beginnen die aufwändigen Renovierungsarbeiten im Flügelsaal, die im September weitgehend abgeschlossen ist.
  • Das Landeskirchenamt erteilt im Oktober die Genehmigung zum Ankauf einer gebrauchten Hausorgel mit 12 Registern der Orgelbauwerkstatt Rotenburg (Dieter Noeske und Peter Kozeluh), die im Dezember in der Sakristei eingebaut wird und die stark sanierungsbedürftige Peter-Orgel mit 5 Registern ersetzt.

 

2015

  • Am 5. September stirbt nach langer Krankheit KMD Gerhard Holzner, früher Bezirkskantor an der Marienkirche Hanau. Er war bis zu seiner Pensionierung 1995 jahrzehntelang als Dozent an der KMF tätig und zeitweise auch deren kommissarischer Leiter. Außerdem hat er, zusammen mit KMD Jürgen Hessel, die bis heute in Prüfungen gebräuchlichen Begleitsätze zu den liturgischen Gesängen der EKKW komponiert.
  • Im Dezember beginnt die Renovierung des Westturms samt Vorraum. Außerdem wird zur Vorbereitung der im Februar 2016 beginnenden Umbauarbeiten im Flügelsaal die dortige Bosch-Orgel in die Karolingische Krypta umgestellt.

 

2014

  • Die zwischen den Landeskirchen von Hessen und Nassau (EKHN) und Kurhessen-Waldeck (EKKW) vereinbarte Kooperation in der Ausbildung nebenamtlicher Kirchenmusiker/innen tritt in Kraft.
  • Am 09.02.2014 führt Propst Bernd Böttner Andreas Schneidewind im Rahmen eines Gottesdienstes in der Stadtkirche Schlüchtern in sein Amt als neuer Leiter der KMF ein.
  • Zum 20-jährigen Jubiläum der Schuke-Orgel in der Stadtkirche finden am 21.09.2014 ein Festgottesdienst, gestaltet von Dekan Schmidt und den Teilnehmer/innen des C-Kurses, ein Orgelkonzert mit Eckhard Manz sowie zwei Orgelführungen für Kinder und Erwachsene statt.
  • Im Dezember beginnt die Renovierung des Kapitelsaales.

 

2013

  • KMD Gunther Martin Göttsche wird am 27.01.2013 im Rahmen eines Gottesdienstes in der Stadtkirche Schlüchtern durch Prälatin Marita Natt nach 21 Jahren als Direktor der KMF verabschiedet.
  • LKMD Uwe Maibaum und Pfarrer Joachim Truss übernehmen die kommissarische Leitung der KMF.

 

2011

  • Am 11.01.2011 wird Barbara Famulok, seit 1989 zunächst Stellvertretung der Heimleiterin, seit 1994 Sekretärin der KMF verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Stefanie Warnecke.
  • Auf Wunsch des Landeskirchenamtes entwerfen LKMD Maibaum und KMD Göttsche eine Satzung für die Kirchenmusikalische Fortbildungsstätte, die künftig einen zusätzlichen „Beirat“ erhalten soll.

 

2010

  • Vom 22. bis 24.10.2011 feiert die KMF ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumswochenende mit vielen Teilnehmern und prominenten Gästen, u.a. John Rutter.

 

2009/2010

  • Im Jahr 2009 beginnen die grundlegenden Renovierungsarbeiten in der Huttenkapelle, die mit der Wiedereinweihung am 26.04.2010 abgeschlossen wurden. Die Kapelle erhielt neue Fenster und eine neugestaltete Farbgebung durch Tobias Kammerer/Rottweil, außerdem wurde der Fußboden erneuert und eine Heizungsanlage eingebaut.

 

2008

  • Das Bezirkskantorat des Kirchenkreises Schlüchtern wird von Bad Soden-Salmünster nach Schlüchtern verlegt, womit Bezirkskantorin Karin Dannenmaier seither alleine für die Kirchenmusik an der Stadtkirche zuständig wurde.

 

2007

  • Kirchenrat Martin Bartsch wird am 25. März mit einem feierlichen, musikalisch reich gestalteten Gottesdienst in der Stadtkirche Schlüchtern als Landeskirchenmusikdirektor in den Ruhestand verabschiedet.
  • Der neu gewählte LKMD Uwe Maibaum, vormals Duisburg, wird am 22.April in der Lutherischen Pfarrkirche Marburg in sein Amt eingeführt.
  • Das ehemalige Amtszimmer des Landeskirchenmusikdirektors wird zu einem Unterrichtsraum Der kapellenähnliche Raum im unteren Teil des Ostturms („Sakristei“) – ursprünglich Archiv des Landeskirchenmusikdirektors – wird zum Orgelraum umgewidmet, in dem die Peter-Orgel der Krypta einen neuen Platz findet.

 

2006

 

2005

  • Die Sommerliche Orgelakademie für junge Organistinnen und Organisten wird als Gemeinschaftsveranstaltung des Kirchenkreises Wismar, der Ev. Kirchgemeinde Rerik und der KMF ins Leben gerufen und findet seither jährlich statt.
  • Die Andreaskapelle erhält eine Truhenorgel, erbaut 2004 von Tilmann Trefz.

 

2004

  • Die romanische Andreaskapelle des Klosters wird grundlegend renoviert, die Einweihungsfeierlichkeiten finden im Dezember 2004 statt.

 

2003

  • Im Oktober 2003 übernimmt Bezirkskantorin Karin Dannenmaier aus Bad Soden-Salmünster die Leitung der Ev. Kantorei Schlüchtern. Dieses bedeutete eine wesentliche Entlastung für den Leiter der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte und die Möglichkeit, neue Ideen zu realisieren.

 

2002

  • Im Januar 2002 wird der erste C-Kurs für Popularmusik eröffnet, der seither in regelmäßigem Turnus stattfindet.
  • Im gleichen Jahr geht auch der Orgelkurs für Seniorinnen und Senioren an den Start.

 

2000/2001

  • Im November 2000 genehmigt die Landessynode die Finanzierung des bisher größten Bauvorhabens in der Geschichte der KMF. Dieses wurde nach gründlicher Planung im Laufe des Jahres 2001 durchgeführt. Bedingt durch das freigewordene Stipendiatenhaus des Klosters konnte die Wohnung der Hauswirtschaftsleiterin dorthin verlegt werden. Der dadurch freigewordene Südflügel des Klosters – bisher nicht zugänglich – wird völlig entkernt und neu wiederaufgebaut. Die KMF verfügte nun über zusätzliche Unterrichts- und Klavier-Übräume. Erstmals ist jetzt das Obergeschoss des Klosters rundum begehbar.
  • Im Dezember 2001 werden sechs neue Klaviere und ein neuer Yamaha-Flügel angeschafft.

 

1999

  • Die KMF bekommt ihre bis dahin größte Orgel: Firma Bosch baut im Kapitelsaal eine dreimanualige Üborgel mit 11 Registern, die 2005 um ein 12. Register erweitert wird.

 

1997

  • Peter Hamburger wird als Kantor für Popularmusik der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eingeführt.

 

1995

  • Vom 1.-3.10. feierte die KMF ihr 25-jähriges Jubiläum, dessen Höhepunkt ein Gottesdienst mit Bischof Prof. Dr. Zippert und der Aufführung der Bach-Kantate BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele“ durch den Chor der KMF am 3.10.1995 ist.
  • Mit der Festschrift „25 Jahre Kirchenmusikalische Fortbildungsstätte Schlüchtern“ (Redaktion: Jürgen Hessel) wird erstmals ein Abschnitt in der Geschichte der KMF dokumentiert.

 

1994

  • Die neue Schuke-Orgel in der Stadtkirche Schlüchtern mit (zunächst) 37 Registern auf drei Manualen und Pedal wird in einem Festgottesdienst am 25.09.1994 eingeweiht.

 

1992

  • Am 1.1.1992 beginnt KMD Gunther Martin Göttsche, bis dahin Landeskirchenmusikdirektor der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig, sein Amt als Direktor der KMF und Kantor der Ev. Kirchengemeinde Schlüchtern.
  • Da LKMD Martin Bartsch seinen Dienstsitz weiterhin in Schlüchtern hat, werden neue Räumlichkeiten oberhalb der Krypta des Klosters erschlossen, die bis dahin unbenutzbar gewesen waren.

 

1989

  • Die Bibliothek, bisher offen zugänglich und deswegen von starkem „Schwund“ betroffen, wird von ihrem traditionellen Standort im Chorsaal (heute Flügelsaal) in einen neugeschaffenen großen Bibliotheksraum im Büro-Trakt verbracht.

 

1986

  • Das Kursprogramm wird um weitere Fortbildungsangebote z.B. in Orgelimprovisation und Kinderchorleitung erweitert.
  • Das Tagungshaus gewinnt zunehmend an Bedeutung, z.B. für Singfreizeiten, Fortbildungen oder private Gruppen.
  • Der gesamte Küchenbereich wird umgebaut und saniert.

 

1984

  • Im Januar 1984 tritt erstmals eine hauptberufliche Hauswirtschaftsleiterin in den Dienst der KMF: Beatrice Joppke-Gärtner (damals noch Beiersdorf), die bis heute tätig ist.

 

1983

  • Die C-Kurse werden nun endgültig nach Schlüchtern verlegt, das Kursangebot um viele Ausbildungszweige bereichert, wie z.B. die Schulung für Chorleiter auf Eignungsnachweis-Stufe.
  • Die Bosch-Orgel im Westturm wird gebaut, später auch noch ein einmanualiges Positiv im Kapitelsaal (es wurde später zunächst in den Flügelsaal umgesetzt und steht heute in der Krypta)
  • Am 1.1.1983 tritt Martin Bartsch, vormals Kantor an St. Marien, Bielefeld, die Stelle des Landeskirchenmusikdirektors und Leiters der KMF an.

 

1981/1982

  • Nach der Berufung Walter Opps als Professor an der Universität Erlangen leitete KMD Gerhard Holzner, Hanau, kommissarisch für anderthalb Jahre die Geschicke der KMF.

 

1973

  • 1973 tritt Landeskirchenmusikdirektor Walter Opp, vormals Stadtkantor in Regensburg, seinen Dienst an. Unter seiner Leitung wird zügig die Ausbildung zur vollen C-Prüfung für nebenamtliche Kirchenmusiker in Angriff genommen.

 

1969/1970

  • Die Ära der Kirchenmusikschule geht zu Ende. Der Jahresbericht 1969/70 von LKMD Dr. Walter Blankenburg gibt über die Gründe Aufschluss: „Die gesamtkirchliche Lage rechtfertigt in zunehmendem Maße nicht mehr die kostspielige landeskirchliche Zersplitterung von Arbeitsbereichen, die in größerem Rahmen wirkungsvoller und ergiebiger durchgeführt werden können. Für die kirchenmusikalische Ausbildung trifft dies in Anbetracht der gegenwärtigen Erfordernisse in der Kirchenmusik in besonderem Maße zu; es daher eine Fusion der Schlüchterner Kirchenmusikschule mit der westfälischen Landeskirchenmusikschule in Herford von beiden Seiten erstrebt worden und zustande gekommen. (...) An die Stelle der hauptberuflichen kirchenmusikalischen Ausbildung in Schlüchtern soll jedoch eine Intensivierung der Ausbildung von nebenamtlichen Organisten und Chorleitern treten. Dafür stehen die bisherigen Klosterräume weiter zur Verfügung. Das Landeskirchenamt hat deren gründliche Renovierung und Modernisierung beschlossen. (...) Das Kloster Schlüchtern bleibt also in vollem Umfang als „Kirchenmusikalische Fortbildungsstätte“ (so die künftige Bezeichnung) für den landeskirchlichen Bereich erhalten.“
  • Im Herbst 1970 nimmt die Kirchenmusikalische Fortbildungsstätte (KMF) – zunächst noch unter der Leitung von Walter Blankenburg – ihre Arbeit auf. Die Organistenlehrgänge werden nun in größerem Rahmen durchgeführt. Außer in Schlüchtern gibt es auch noch in Kassel und in Großalmerode ähnliche Lehrgänge.

 

1965

  • In der Krypta wird eine Orgel der Fa. Willi Peter, Köln, aufgestellt.

 

1957-1960

  • 1957 kommt die Voigt-Orgel hinzu, die zunächst im Vorraum der Andreaskapelle stand und 1960 in das Turmzimmer des Ostturms verlegt wurde.

 

1951-1956

  • In der Stadtkirche St. Michael wird eine Orgel der Fa. Walcker gebaut, auf der auch die Studierenden Unterricht bekamen und üben konnten.

 

1949

  • Ein erster wichtiger Markstein ist der Bau der Orgel in der Huttenkapelle, die damals als Orgel mit mechanischer Schleiflade eine große Besonderheit darstellte.

 

Ab 1945

  • Auf Beschluss der Kirchenleitung wird eine Kirchenmusikschule im Dachgeschoss des Klosters Schlüchtern eingerichtet, deren Geschichte eng mit der Person ihres Gründers und einzigen Leiters, des Pfarrers und Musikwissenschaftlers Dr. Walter Blankenburg (1903-1986) verbunden ist. Er war gleichzeitig auch Landeskirchenmusikdirektor der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck.

 

1836-1925

  • In den Räumen des Klosters Schlüchtern befindet sich das „Königliche Lehrerseminar Schlüchtern“. Da die angehenden Lehrer auch Orgel spielen lernten, gab es schon erste Üborgeln.